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Archiv für die Kategorie ‘wlan’

OpenWRT Backfire auf alter Linksys Hardware Version

Freitag, 10. September 2010

In der momentan aktuellen OpenWRT Version 10.03 (Backfire) ist ein Bug im Zusammenhang mit älteren Hardware Versionen des LinkSys WRT54G (in meinem Fall Version 2.2). Nach dem Flashen lässt sich der Router noch normal konfigurieren.  Auch ein Neustart funktioniert.  Nach dem der Router allerdings das erste mal vom Stromnetz getrennt wurde wird das Root Filesystem nur noch Readonly gemountet. Dadurch lassen sich keine Änderungen an der Konfiguration mehr vornehmen. Änderungen über das Webinterface werden einfach ignoriert. Versuch man etwas per SSH im Filesystem zu ändern gibt es eine Fehlermeldung.

root@ap43:~# touch /etc/
touch: /etc/: Read-only file system

Die Lösung ist folgendes Kommando:

mtd unlock rootfs_data

Damit das auch nach einem Cold Restart noch funktioniert schreibt man diese Zeile in die datei /etc/init.d/nvram gleich hinter die Zeile in der  start() { steht.

Internet für Deutschland

Montag, 01. Dezember 2008

Ich bin Anhänger des Gedanken das der Staat genauso für eine Internet Versorgung seiner Bürger zu sorgen hat wie er sich auch um den Ausbau der Straßen kümmert. Dabei könnten die Kosten ähnlich der Verkehrsinfrastruktur auf Land (Backbone) und Kommunen (letzte Meile) verteilt werden. Ein Vorreiter dieser Idee ist Markus Beckedahl mit seinem Blog netzpolitik.org.

Besonders benötigt wird eine Netzversorgung im dünn besiedelten Ländlichen raum wie z.B. Mecklenburg Vorpommern. Hier ist man teilweise schon glücklich wenn man DSL Light mit 384 Kbit/s bekommt. Die Gemeinde tut rein gar nichts für die Versorgung der Bürger und verwehrt ihnen damit einen Mindestmaß an Bildung und der Möglichkeit am globalisierten Leben teil zu haben.

In dem gleichen unterversorgten 130 Seelen Ort wird aber für 6 Millionen Euro eine neue Autobahnbrücke  ins Nichts gebaut. Diese Brücke wurde zu Friedenszeiten vom Russischen Millitär verwendet. Heute ist dort ein Naturschutz Gebiet. Die Brücke wird von niemand verwendet. In einer Region wo fast 30% arbeitslos sind eine unglaubliche Verschwendung von Steuergeldern.

Durch den an oben genannten Ort anliegende Wald wurden übrigens mit EU Mitteln finanzierte neue Straßen gebaut. Und wir surfen mit DSL-Light.

Wlan Antenne mit Platz für Accesspoint Einbau

Sonntag, 17. August 2008

Eine andere Möglichkeit den Access-Point möglichst nah bei der Antenne zu montieren ist den AP direkt in im Antennengehäuse unter zu bringen. Hier gibt es von der Firma Airwin ein Model sowohl als 11a als auch als 11bg Version.
Ich habe hier wieder die 2,4Ghz Version getestet und einen WRT54GL eingebaut (Siehe Bild). Der Link ist ca. 1km Lang und für die wiedrigen Bedingungen (Bäume und nicht optimal ausgerichtet) mit 10Mbit mehr als ausreichend. Etwas fummelig war beim zusammenbau die Gummidichtung einzusetzen. Zumal die Rückwand mit zwölf kleine Schrauben befestigt wird. Den Strom haben ich wieder per Injector mit über das Ethernet Kabel geführt.  Die fertige Installation macht einen aufgeräumten Eindruck und erfüllt sogar beinahe den WAF. Für Installationen mit Tupperbox gibt es jetzt eigentlich keinen Grund mehr.

Nano Station – Wlan Outdoort Accesspoint mit eingebauter Richtfunk Antenne

Samstag, 16. August 2008

Die Wifi Nano Station gibt es als 2.4Ghz oder als 5 Ghz Version. Ich habe hier die 11b/g Version getestet. Wie schon bei Heise zu lesen war macht das Gerät den Eindruck als wenn es in einem Land entwickelt worden ist in dem es nicht viel Regnet. Ich traue der Nano Station trotzdem zu auch hiesige Winter zu überstehen (ich werde darüber berichten wenn dem nicht so ist). Bilder vom Gerät und dem Webinterface finden sich in der Opennet Gallery. Das Gerät macht auf mich einen guten Eindruck. Es ist schnell mit den beiden Kabelbindern montiert und das Patchkabel über den die Nano Station auch mit Strom versorgt wird ins Haus innere gelegt. Über das aufgeräumte und gut funktionierende (Ajax sei teilweise Dank) Webinterface sind schnell alle Einstellungen erledigt. Das Gerät verträgt sich sehr gut mit den hier eingeborenen WRT54GL die WDS sprechen.
Wirklich neu für mich war die Linkstrength Anzeige in Form von vier LED’s auf der Rückseite. Im Webinterface kann man jeder LED einen Schwellwert zuweisen. Bei der Montage kann man die Antenne auch ohne Laptop relativ genau ausrichten. Sicherlich nicht so genau wie mit einem Laptop. Aber mit dieser Methode kann die Montage auch von weniger qualifiziertem Personal erledigt werden.
Die ca. 70 Euro sind für das Gerät wirklich ein guter Preis. Ein WRT mit Richtantenne und Gehäuse sowie Power Injector Kostet wesentlich mehr und ist nicht so einfach zu montieren. Wer nicht auf Routing Protokolle wie OLSR angewiesen ist und WDS verwendet sollte zuschlagen. Und wer weiß vielleicht läuft ja bald auch OpenWRT auf der Nano Station?

Ich bin schon auf die Power Station gespannt. Die ist nur gerade noch nicht Lieferbar.

Opennet Bilder

Donnerstag, 20. Juli 2006

Opennet ist ein Verein in Rostock der die Stadt mit sehr günstigen Netzzugang versorgt. Ähnlich Freifunk.net.

Innenleben einer original WRT54G Antenne

Mittwoch, 30. November 2005

Eigentlich habe ich mich schon immer gefragt was in dem original Linksys Antennen eigentlich drin ist. Ich dachte mir das Kabel das man im Knickgelenk der Antenne sieht wird wohl unvermittelt 31mm abisoliert enden.

Nachdem mir heute mein Router runtergefallen war konnte ich mich von der Wahrheit überzeugen. Eigentlich fast wie ich es mir schon gedacht hatte. Allerdings sind es nicht 31mm sondern nur 26mm. Darunter befindet sich eine Blombe die auf die Isolierung verpresst ist.

Beim Router hatte sich das Gewinde von der Antennenbuchse abgelößt und hing noch an der Antenne. Glücklicherweise konnte ich Antenne und Antennenbuchse einfach wieder zusammen stecken (unter Zuhilfename eines kleinen Franzosens). Der Router selbst hatte den Sturz unbeschadet überlebt (Glück gehabt).

1. Platz für große Horn Antenne auf dem Opennet Shootout 2005

Sonntag, 01. Mai 2005

Mit umgerechnet 19dbi schoss sich die große Horn Antenne auf den 1. Platz. gleich dahinter mit 18dbi das kleine Horn.

Dahinter führte lange Zeit eine Yagi mit 13dbi das Feld an. Wobei man hier sicherlich noch Möglichkeiten zur Optimierung gehabt hätte da das Kabel mittels einer Lüsterklemme montiert war.

Kurz vor dem Ende der Veranstaltung wurde, obwohl nicht ganz Regelkonform, noch eine Antennen-kombination aus einem Sat-Spiegel und einer BiQuad mit Hilfe des Netzanalisator optimal ausgerichtet und erreichte damit 21dbi.

bilder

OpenNet Shoot-Out 2005

Mittwoch, 20. April 2005

Am nächsten Donnerstag findet in Rostock im Rahmen der “Lange Nacht der Wissenschaften” der 1. Rostocker WLAN-Antennenbauwettbewerb “OpenNet Shoot-Out 2005” statt.

Selbst gebaute Antennen werden in den Kategorien Omnistrahler und Richtantenne mit Hilfe eines Netzwerk-Analysators verglichen. Den Gewinnern winken tolle Wurstpreise vom Sponsor.

Wer noch keine Antenne hat kann sich vorher beim Workshop unter Anleitung eine Dosenantenne bauen. Wer gewinnen will sollte aber lieber beim Schreibwarenhändler seines Vertrauens ein paar Pappen kaufen:-)

Wer mitmachen will sollte sich vorher unbedingt die ausführlichen Teilnahmebedingungen durchlesen.

Nächste Woche mehr.

Links
http://www.lange-nacht-des-wissens.de/

Horn v2

Sonntag, 13. März 2005

Diesmal wollte ich mich nicht vom Schnee abhalten lassen den Test von meinem Lieblings Hügel zu machen. Das Ergebnis war das mein Nachbar mich aus den Schneemassen rausziehen mußte. Sind wir und die drei Antennen dann halt zu Fuß auf den Hügel hoch.

MesswerteTest Reihenfolge war wie folgt: die 18dbi Wimo, Horn1, Horn2 mit 1,5qm cu-Drat als Erreger und als letztes noch mal das Horn2 mit dem 5mm Messing Rohr als Erreger. Wie schon beim ersten Horn Test ist das Horn1 ca. 1dbm besser als die gekaufte Antenne von Wimo. Horn2 ist ca. 3dbm besser als Horn1.

Horn2Horn2 besteht aus einfacher Pappe die innen mit Aluminiumfolie beklebt ist. Es wäre besser gewesen auch hier Wellpappe zu nehmen die deutlich Formstabiler ist. Als Kleber habe ich diesmal Uhu und Tapetenkleister genommen. An stellen wo Alu auf Alu zu kleben war konnte man den Tapetenkleister natürlich nicht verwenden. Ein anderes Problem bei der einfachen Pappe und dem Kleister war die starke Verformung beim trockenen. Deswegen habe ich später einen Großteil der Alufolie doch mit Uhu geklebt.

Horn2 von innenDie Mündung ist 700x700mm groß. Der Trichter ist 900mm lang. Die Box ist 60 auf 120 mal 72. Um die oben angesprochene Verformung wieder auszugleichen habe ich von außen noch Pappstreiben aufgeklebt (mit Kleister).

Horn2 von der SeiteIm Großen und Ganzen ne super Antenne wenn sie nur nicht so labberig wäre. Horn1 aus Wellpappe macht hier eine bessere Figur. Die Ausrichtung hat uns zu zweit schon voll gefordert. Mit perfekter Ausrichtung sollten noch 1 bis 2 dbm mehr zu erzielen sein. Sehr interessant fand ich, daß es kaum einen Unterschied machte welchen Erregertyp ich verwendet habe.

Noch mehr Bilder vom Bau gibt es hier.

Horn v1

Sonntag, 06. März 2005

Eigentlich hatte ich nicht erhofft, daß das Ergebnis meines ersten Hornversuches gleich so gut werden würde. Wegen dem vielen Schnee konnten wir den vergleich diesmal nicht von meinem Lieblingshügel durchführen sondern mußten uns mit dem Fuße des Hügels ohne direkten Sichtkontakt begnügen. Deswegen sind die erreichten Werte allgemein auch etwas schlechter als beim letzten Test. Das die pa-13r-18 und die Satdose annähernd gleich auf liegen würde ich darauf zurückführen das ich die Sat Schüssel nicht perfekt ausgerichtet habe. Möglicherweise hätte man hier noch mehr rausholen können.

Das Horn besteht aus 5mm starker Wellpappe die von innen mit Aluminiumfolie und von außen mit Packpapier beklebt ist. Als Erreger habe ich wieder ein 5mm Messingrohr auf den N-Stecker gesteckt.

Inspiriert wurde ich durch eine französischen Website auf der auch schon ein Modell aus Pappe zu sehen war.