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Archiv für die Kategorie ‘produkttest’

ZFS und FreeBSD

Donnerstag, 24. September 2009

Ich verwende das Dateisystem ZFS unter Opensolaris für einige Backup Server. Zusammen mit einem kleinen Shell Script macht ZFS hier einen hervorragenden Job. Was ich jetzt durch Snapshots erledige hat vorher Rsync mit Hardlinks gemacht (Siehe –link-dest). Das Löschen der Hardlink-”Snapshots” dauerte allerdings gerade bei vielen Files (Beispiel Mailserver) Stunden. Nach dem erste total verstörten XFS bin ich später wieder auf ext3 zurückgefallen.

Der Nachteil bei Opensolaris ist das nur sehr spezielle Hardware verwendet werden kann. Es gibt bei Sun eine Liste mit Konfigurationen die angeblich Funktionieren. Bei mir Funktioniert z.B. das Intel Board Intel DP35DPM das sechs Onboard SATA Ports besitzt oder der SAS Controller SAS3081E-R von LSI Logic. Der SAS Controller ist allerdings übermäßig teuer. Schöner wäre es wenn ich z.B. 3ware Controller verwenden könnte von denen ich hier noch einige liegen habe. Die werden durch Opensolaris aber nicht erkannt.

Deswegen habe ich mich jetzt doch durch gerungen es mal mit FreeBSD zu versuchen und bin positiv überrascht. Mein letzter Kontakt liegt einige Jahre zurück. In der Erinnerung hat die Installation Stunden gedauert da alle Ports lokal kompiliert werden mußten.

Inzwischen hat sich auch bei FreeBSD einiges getan. Die installation geht mindestens so schnell wie z.B. bei einem Debian Lenny. Dazu läd man sich von freebsd.org ein Minimal Image das gerade mal 20MB klein ist und installiert danach das System per FTP aus dem Netz (die FTP Server sind übrigens schon per IPv6 angebunden).

Es gibt ein vortreffliches deutsches (Online) Handbuch in dem neben der Installation auch viele ganz allgemeine Unix/Computer Themen beschrieben sind. Dazu empfehlen kann ich auch noch den CRE48 sowie den CRE49.

Will man unter FreeBSD das Filesystem ZFS verwenden sollte man mindestens 2GB Ram verwenden und eine 64Bit Version installieren. Andernfalls muß man den Kernel selbst kompilieren und einige andere Kernel-Speicher-Parameter anpassen. Was durchaus machbar ist man sich aber so sparen kann.

Auf einem neu installierten System ist die Paketverwaltung der wohl wichtigste Teil. Hier gab es bei Solaris auch einiges Auszusetzen. Bis ich dort alles installiert hatte das ich angenehm arbeiten konnte hat es eine Weile gedauert. Unter FreeBSD kann man mit pkg_add -r <portname> alle (?) FreeBSD Ports als Binary installieren. Das geht genauso einfach und schnell wie mit apt-get unter Debian. Die installieren Ports listet man mit pkg_info auf. pkg_info -L <portname-version> zeigt die in dem Port enthaltenen Files.

Nach der Installation von bash, emacs, nrpe, nagios-checks, postfix und samba konnte die ZFS Konfiguration begonnen werden die sich von der unter Solaris kaum unterscheidet.

Ich kann jedem der ZFS verwenden will nur zu FreeBSD raten. Gerade für Linux User ist FreeBSD näher als Solaris.

Update:  Man sollte auf jeden Fall ein 8er Release verwenden. die 7er liefen bei mir trotz Kernel Anpassungen nicht stabil mit zfs. Weiterhin habe ich bei meinem Test System lausige Transferraten von ca. 7MB/s schreibend. Es muß sich noch raus stellen ob das an der Hardware oder an FreeBSD liegt.  Was sehr gut funktioniert ist dieser (IB-169SK-B) Raidsonic Wechselrahmen bei dem man eine SATA Platte ohne Werkzeug wechseln kann. Damit können Backups dann einfach in einen Tresor ausgelagert werden. Der Plattenwechsel wird von dem 3Ware Controller ohne Probleme erkannt. Nach dem die neue Platte eingelegt wurde muß über das Webinterface nur ein Rescan angeworfen werden. Anschließend kann auf der neuen Platten ein zpool angelegt werden.

eBay ist tot!

Montag, 19. Januar 2009

Sowas von tot! Ich habe mir drei Telefone bei eBay bestellt. Alles ISDN Telefone. Alle nicht mehr als 10 Euro. Bei allen stand ganz groß ISDN Telefon bei. Soweit so gut.

Das erste Telefon kam nach 2 Tagen an. Das ging super schnell. Das Telefon ist top. Sehr gut erhaltenes Siemens Profiset. Nicht schmutzig. Es stinkt nicht nach Rauch und es ist auch wirklich ein ISDN Telefon. Ran an die Fritzbox und los. Plug and Play. Mit Display auf dem im idle Zustand die Uhrzeit angezeigt wird und ohne das es Strom vom NTBA braucht.

Das zweite Telefon kam nach 4 Tagen an. Es ist so ein Siemens Telefon das unsere Systemtelefonen (hicom/hipath) sehr ähnlich ist. Nach dem Anschließen und nach dem auf dem Display nicht zu sehen ist tritt Ernüchterung ein. Test weise schließe ich es an die Hipath und das Display erleuchtet zu ganzer Pracht. Nur blöd das ich das Telefon zu Hause an die Fritzbox anschließen wollte. In der Beschreibung auf eBay steht auch etwas von Systemtelefon. Aber erst weiter unten. Ganz oben in der Überschrift steht ISDN Telefon. Der Käufer ist uneinsichtig und reagiert fast etwas pampig auf meine Frage ob wir den Kauf nicht rückgängig machen können. Er behauptet sogar das diese Telefon ein ISDN Telefon sei. Das könne mir jeder der etwas davon verstehen würde bestätigen. Bin also selber schuld. Hätte eben vor dem Kauf Nachfragen sollen.

Das dritte Telefon kommt etwas verspätet fast eine Woche nach Telefon eins an (sie wurden alle am selben Tag bezahlt). Es ist optisch auch das gleiche Modell wie bei Telefon eins. Nur das es auf den Namen Euroset 815 hört und in einem viel schlechteren Gesamtzustand ist (z.B. stinkt es nach Rauch). Laut Google ist es ein Analogtelefon was dann auch ein Test bestätigt. Klar stand das auch wieder in der Beschreibung und die Google Suche hätte ich auch vorher machen können. Aber wenn in der Überschrift ISDN Telefon steht erwartet man das man ein ISDN Telefon bekommt oder? Hinzu kommt noch das der Hörer defekt ist und man nichts hört (Hörer von anderem Telefon funktioniert).

Es gebe zu das die Telefon relativ günstig waren. Ein Telefon ist top. Eins ist halt nur Analog was auch noch ok ist. Das dritte ist Schrott weil ich keine passende Telefonanalge habe und wir hier in der Firma noch hunderte von den alten Telefonen runstehen haben. Was ich aber nicht verstehe ist wie so 66% der eBay Verkäufer ein ISDN Telefon nicht von einem nicht ISDN Telefon unterscheiden können? Ist doch ganz einfach. Ein ISDN Telefon funktioniert an einem ISDN Ansachluss. Da gibt es kein vertun.

Caldav Client(s)

Mittwoch, 14. Januar 2009

Ich habe ja vor ein paar Wochen geschrieben das ich einen Caldav Server teste. Aktuell haben wir ein dutzend Kalender eingerichtet und nutzen diese von einem halben dutzend Clients. Wobei mit Clients momentan Sunbird gemeint ist. Leider ist Sunbird inzwischen dermaßen langsam geworden das selbst auf einem 3GHz Rechner mit 2GB Ram das Arbeiten keinen Spaß mehr macht. Als Alternative funktioniert Apple iCal mit den gleichen Kalendern sehr gut und schnell. Allerdings wollen wir nur wegen dem Kalendern nicht für alle Mitarbeiter neue Mac’s kaufen.

Unter Windows habe ich nun folgende Clients getestet: Mulberry, Chandler, Outlook plug-in und Evolution. Nicht einer der Kandidaten war ansatzweise eine Alternative. Teilweise hatten die Programme schon zu tun nicht im Ide-Betrieb abzustürzen. Das Outlook hat meine Test Outlook installation zerschossen.

Nun verstehe ich wie so viele das Risiko eingehen und den Google Kalender einsetzen :-)

Doman Registrar Reseller Konten

Sonntag, 21. Dezember 2008

Um eine Domain zu registrieren braucht man einen Registrar der Mitglied der entsprechenden Domain Registry ist. Die meisten bieten die gängigen TLDs (com, net, org, eu, info, biz etc.) und einige geängige ccTLDs (de, at, ch, tv etc.) an. Will man nun mehr als nur ein paar Domains registrieren lohnt es sich mit einem Registrar ein Reseller Vertrag abzuschließen. Dadurch hat man dann die Möglichkeit über ein Webinterface (und oft auch über Web- oder Mail-APIs) sehr einfach (oft in Echtzeit) Domains zu registrieren.

Die Reseller unterscheiden sich dabei teilweise erheblich bei ihrem Angebot. Einige Anbieter schreiben Rechnungen. Bei anderen muß man Vorkasse bezahlen und kann mit dem eingezahlten Geld dann arbeiten. Auch die Benutzbarkeit der Interfaces und die Anzahl der registrierbaren ccTLDs unterscheidet sich stark.

Um nicht für jede neue ccTLD einen neuen Registrar suchen zu müssen ist es natürlich von Vorteil wenn der Registar möglichst viele ccTLDs anbietet. Um die ccTLDs einiger Länder registrieren zu können ist es nötig das der Admin-C und/oder der Owner einen Wohnsitz in dem jeweiligen Land hat. Da das natürlich nur selten der Fall ist bieten einige Registrare einen Treuhänder Service an.

Beim Nameservice unterscheiden sich die Anbieter fast nicht. Man kann die Nameserver des Registars verwenden oder eigene angeben. Weiterhin hat man die Wahl einen eigenen Primary zu betreiben oder die Zone über das Webinterface zu pflegen. Ich finde es von Vorteil den Primary selbst zu betreiben. In meinem Setup generiere ich die Zonendateien für Bind aus einer Mysql Datenbank die man über ein Webinterface editieren kann. Das hat den großen Vorteil das man Änderungen automatisieren kann. Will man nicht das die eigenen Nameserver direkt abgefragt werden kann man ihn als hidden Primary konfigurieren. Dabei laden die Nameserver des Registars die Zone von eurem Nameserver. Dieser ist aber nicht bei der Registry eingetragen.

1&1 Internet AG

Sehr viele haben ihre Domains über 1&1 registriert. Hier bekommt man dann noch allerhand Zusatzleistungen rund um die eigene Website. Weichen die Bedürfnisse allerdings etwas vom Mainstream ab hat man hier schlechte Karten. Da ist die Firma zu unflexibel. Zum Beispiel hat man  keinen Einfluss auf die  TTL (was für mögliche DNS Änderungen wichtig ist um keine Unterbrechung der Verfügbarkeit zu riskieren). Auch läßt sich nur für die ganze DNS-Zone eine CNAME eintragen. Will man ein bisschen Flexibilität bleibt bei 1&1 nur eigene Nameserver einzutragen.

Auch die Auswahl an TLDs ist bescheiden. Gerade mal 7 TLDs und zwei ccTLDs stehen zur Auswahl.

United Domains

UD war die Domains Sparte von Lycus und wurde nach deren Ende von United Internet (Web.de, GMX) übernommen.  UD bietet alle TLDs und eine große Auswahl an ccTLDs (laut Website ca. 100). Allerdings richtet sich das Angebot eher an Semi-Professionelle Kunden. So finden sich bei de-Domains 1 Euro Lockangebote die dann in den folge Jahren mit 12 Euro überteuert abgerechnet werden. Auch das Webinterface bietet kaum Möglichkeiten Domains vernünftig zu verwalten. Teilweise werden für normale Änderungen (z.B. Nameserver ändern) 30 Euro Traum Gebühren fällig. Zudem müssen alle Änderungen per Fax initiiert werden (Vorsicht Steinzeit).

Dopoly

Die Dopoly GmbH ist laut Impressum ein Unternehmen der United-Domains Gruppe und soll wohl eher den Professionellen Kunden ansprechen. Auch hier findet sich eine große Auswahl an ccTLDs (angeblich 196).  Das Webinterface bietet alle Funktionen die man braucht. Gelungen ist die API-Console unter Tools. Hier kann man sehr einfach im Browser kleine Scripte zusammen klicken. Preislich sind sie nicht die günstigsten. Gerade wer viele de-Domains zahlt mit 5 Euro im Jahr zu viel. Die Abrechnung findet über ein Konto statt das man vor der ersten Bestellung per Überweisung mit einem Guthaben auffüllen muss. Man sieht dann sehr schön wie lange das Guthaben noch ausreicht um den Bestand an Domains automatisch zu verlängern bzw. ab wann man das Konto wieder aufladen muß.

Joker

Joker kann momentan Preislich nicht überzeugen. Auch hier muß man ein Konto aufladen. Je nach dem wie viel Geld man überweißt bekommt man auf die Domains einen Rabatt angerechnet (bei 1000 USD bekommt man 1400 USD gutgeschrieben). Bei einer Aufladung von 1000 USD kommt man auf einen Jahrespreis für de-Domains von ca. 5.60 Euro.  Das Webinterface ist ganz brauchbar. Allerdings gibt es außer den gängigen TLDs nur ein dutzend ccTLD zur Auswahl.

Partnergate

Das Produkt Partnergate der Firma InterNetWire kann an der CI des Resellers angepasst werden.  Es stehen angeblich mehr als 70 Domain Endungen zur Auswahl (Ich habe hier nur Preise für 53 TLDs). Das Interface ist optisch ansprechen und funktional gestaltet. Allerdings fehlen noch einige Funktionen für die volle Punktzahl. Zum Beispiel ist die Handelsuche unvollständig da man die genaue schreibweise der Person wissen muß. Eine Liste mit allen Handels läßt sich nicht abrufen. Davon abgesehen ist Partnergate ein guter Partner wenn man viele Domain auch mit vielen unterschiedlichen TLD’s registrieren muß. Für Reisende gibt es sogar eine iPhone App mit der man unterwegs Domains ordnern kann. Die kostenlose App kann man auch ohne Account als Whois-Client verwenden.

InternetX

Von den hier vorgestellten Firmen will InternetX mit Abstand  die meisten Domains  registriert haben (2,7 Millionen).  Auf jeden Fall ist das Angebot an ccTLDs am größten (mit Third Level Domains ca. 300). Das Webinterface ist nicht ganz so schick wie das von Partnergate funktioniert aber dafür ausgezeichnet. Wobei ich auch hier noch verbesserungs Potential sehe (definition der ACL ist unübersichtlich und Handels sollten an Subaccounts übergeben werden können). Auch preislich macht das Angebot von InternetX eine gute Figur. Schon das normale Angebot kann mit den anderen Anbietern mithalten. Mit einer Mindestabnahme pro Monat kann man den Preis noch weiter drücken.

Ganz ohne mehrere Accounts wird es wohl trotzdem nicht gehen. Oft ist genau die gewünschte ccTLD nicht im Portfolio des günstigsten Anbieters oder es gibt für sie keinen Treuhänder Service.

Kurztest: Technisat HD-Vision Plus PVR

Sonntag, 07. September 2008

Der 32″ LCD Fernseher Technisat HD-Vision Plus PVR ist einer von diesen neumodischen großen TV geräten wie sie heute überall angeboten werden. Allerdings hat er neben dem Twin Tuner für DVB-T/S/C auch eine Festplatte (PVR) eingebaut. Man kann also Sendungen aufnehmen und auch Timeshift ist selbstverständlich möglich. Die Bedienung per Onscreen Menu gestaltet sich einfach. Der Griff zur deutschen Anleitung ist nur selten nötig. Eigentlich könnte man eine Kaufempfehlung aussprechen wenn da nicht dieser eine Punkt wäre über den man nicht hinwegsehen kann. Man hat keine Möglichkeit von seinen Aufnahmen ein Backup zu machen oder einzelne Aufnahmen auf externe Medien zu sichern. Die Anleitung empfiehlt zwar ein Backup bevor das Gerät zu Wartungszwecken eingeschickt wird. Verrät aber nicht wie man das machen soll. Allerdings wird man gewarnt die Festplatte nicht selbst auszubauen da hierbei die Garantie erlöschen würde. Da jeder Admin weiß das Daten von denen es kein Backup gibt eigentlich schon verloren sind fühlt man sich ein bisschen verarscht. Das Gerät hat zwar ein USB Anschluss der sogar extra beworben wird (so könnte man z.B. annehmen darüber eine externe Platte anschließen zu können). Dieser ist laut Anleitung aber nur USB 1 und für ein Firmware Upgrade gedacht. Selbst wenn man hier also eine Festplatte anschließen könnte würde es ewig dauern darüber HD-Filme zu kopieren.

Sollte man also lieber noch ein bisschen warten oder doch TV, Tuner und PVR also standalone Geräte besorgen und mit den Kabeln leben.

Update:
Nach ca. einer Woche habe ich nun doch eine Antwort auf meine Anfrage bei Technisat erhalten. Man kann wohl doch eine Festplatte anschließen. Ich hatte es aus Zeitmangel nicht versucht nach dem ich in der Anleitung nichts gefunden hatte. Zwar bleibt das Problem das es sehr lange dauert 3 GB (So groß ist ein Spielfilm) über USB1 zu kopieren. Aber immerhin geht es. Ich würde das Gerät deswegen nun doch empfehlen. Auch der Support ist sehr gut. Die Antwort der netten Support Mitarbeiterin war sehr ausführlich und auch auf der Website findet man alles was man braucht (eine Software um die RAW-Daten in MPEG zu konvertieren).

teuto.net tritt Kunden zum Abschied noch mal kräftig in den Arsch

Donnerstag, 28. August 2008

Normalerweise läßt sich eine Domain zwischen zwei Domain-Providern übertragen ohne das die Erreichbarkeit unter der Zone vorhandener Dienste unterbrochen wird. Dazu konfiguriert man die neuen Nameserver genauso wie die alten und startet den KK Antrag. Die Denic (bei einer de Domain) ändert die NS Einträge auf ihren Nameservern und bis die alten (nun falschen) Daten aus dem Cache der Resolver verschunden sind gehen alle Anfragen noch an die alten Nameserver. Irgendwann veralten die gecachten Daten und die Resolver erfragen bei der Denic die aktuellen Nameserver. Ab da gehen die Anfragen an die neuen Nameserver. Wenn nun aber der alte Provider gleich nach der Bestätigung des KK Antrags die Zone des wechsel willigen Kunden von seinen Nameservern löscht ist die Domain so lange nicht erreichbar bis die TTL die Resolver zwingt die alten Daten aus dem Cache zu löschen. Da als TTL oft 24 Stunden eingestellt ist kann der Kunde nun 24 Stunden keine Mails empfangen und niemand kann auf seine Website zugreifen.
Und genau so ist es wohl gängige Praxis bei dem in Bielefeld ansässigen Provider teuto.net. Teuto.net tritt dem Kunden der seine Domain abzieht noch mal in den Arscht und sagt “Komm bloß nicht wieder. Wir haben es nicht nötig”.

Domain Webhoster Hosting Test nicht bestanden.
Da sage ich danke Teuto.net!

Albrecht DR 315 Internetradio

Donnerstag, 08. Mai 2008

ch hatte mir neulich das Webradio DR 315 von Alan/Albrecht bestellt.

Auf Webrauschen und anderen Seiten (auch bei Albrecht selbst) war von einem Webinterface die Rede. Darunter verstehe ich ein Webserver der auf dem Gerät läuft mit dessen Hilfe man Einstellungen machen kann. Albrecht sieht das anders. Ein Webinterface bei Albrecht ist eine Website eines externen Dienstleisters. Wenn es den mal nicht mehr gibt kannst du das Radio wegwerfen. Zudem braucht man immer Internetzugang. Im Lokalen Netz funktioniert es nicht. Es soll ja auch Leute geben die einen Radiosender im Intranet haben. Das Fake-Webinterface war also schon mal ein fetter Minuspunkt.

Dann läßt sich das Gerät nur mit einem WLAN verbinden wenn es danach auch gleich ins Internet (mit seinem externen Webinterface) kommunizieren kann. Wenn nicht (wie hier bei mir) gibt es nur eine nichts sagende Fehlermeldung. Zweiter fetter Minuspunkt.

Die Menüführung ist grauenhaft. Man verläuft sich regelrecht. Wäre nicht so wild wenn man ein Webinterface hätte. Aber bei dem externen Fake-Webinterface kann man nur Radiosender einstellen. Alles anderes (Netzwerk, Freigaben etc) muß man über das Mäusekino einhacken. Dritter fetter Minuspunkt.

Ok aber das Gerät hat ja auch UKW und DAB. Nur bei mir im Büro Empfange ich keinen DAB Sender und nur 2 UKW Sender. Und die auch noch schlecht. Jedes super billig Werbegeschenk-Radio kann das besser. Vierter fetter Minuspunkt.

Bei den Bedienelementen kann man von Qualität eigentlich nicht sprechen. Man ist foh wenn man sie nicht verwenden muß.

Hat man einen Webradio Sender gefunden macht das Gerät einen ganz guten Klang. Nach der Auswahl des Senders vergeht auch keine Ewigkeit bis man die ersten Klänge hört. Alles in allem ist das Radio aber nicht zu benutzen. Falsche Versprechungen (Webinterface), schlechte Bedienelemente und Fehler in der Software (WLAN geht erst wenn auch Internetverbindung steht) machen das Gerät unbenutzbar.

Ich habe es also gleich an Albrecht zurück geschickt. Geld gab es auch unproblematisch wieder zurück. Nur das Rückporto gab es erst auf extra Nachfrage.

“Scott RXi 400 WL Internetradio” ist ein Witz

Mittwoch, 07. Mai 2008

Cyberport kündigt schon seit Monaten (mindestens seit Dezember 2007) das Internet/Web-Radio Scott RXi 400 WL an. Jeweils zum geplanten Verkaufsstart verzögert sich der Termin um einige Wochen. Die Liebe Frau Jacqueline *Piep* schrieb mir noch im Januar: “Nach Rücksprache mit unserem Einkauf, dieser hielt Rücksprache mit dem Hersteller Scott, erhalten wir den gewünschten Artikel “Scott RXi 400 WL Internetradio” voraussichtlich im Februar 2008″. Aktueller Termin ist der 26.06.2008. Das wird aber nichts. Da bin ich mir sicher!

Was soll man jetzt davon halten? Haben die sich ein Radio ausgedacht das schön wäre können es aber nicht bauen?

Update: Inzwischen sieht es so aus als wenn es das Gerät z.B. bei Amazon oder auch bei anderen Händlern gibt.

Maxtor One Touch der Festplatten Killer?

Mittwoch, 22. August 2007

Ich habe zwei externe Festplatten Gehäuse (USB/Firewire) von Maxtor des Typs “One Touch” mit 250 GB Maxtor Platten auf die ich per Firewire Backups mache. Da 250GB auch nicht mehr das ist was es mal war und mein Backup nach mehr Platz schreit habe ich mir zwei 750GB Platten von Seagate gekauft. Ein baugleiches Modell hatte ich schon in einem ICECUBE Macpower Combo-Gehäuse das an meinem Linux Server auch sehr gut funktionierte.

Nach dem Einbau in die Maxtor Gehäuse nun die Überraschung das fdisk die Platten nur als 128GB groß erkennt. Auch unter Windows oder an einem Mac sind die Platten in dem Maxtor Gehäuse nicht größer. Gut denke ich dann liegt es an den Maxtor Rahmen. Verträgt die Bridge in den Dingern keine größeren Platen und scheitert an der 28-bit Grenze. Testweise baue ich die alte 750er aus dem ICECUBE Gehäuse in die Maxtor Rahmen und wie schon vermutet ist die Platte auch nur noch 128GB groß.

Der Schock trifft mich aber als ich die alte 750er wieder in den ICECUBE Rahmen zurück baue und sie da auch nur noch 128GB groß zu sein scheint. Auch direkt an einem IDE Bus angeschlossen lässt sie nichts mehr von ihrer alten Pracht erstrahlen. Es bleiben 128GB.

Schon drauf und dran die Platten als defekt zu Seagate zurück zu schicken finde ich nach einigen Stunden gegoogle den Thread The Ghost of Maxtor OneTouch, Virtual Exorcism Needed!.

Dort mußte ich leider lesen: If yes then it’s a known issue now. I just talked to data recovery people yesterday and they said it’s just so when you put another manufacturer’s drive into OneTouch II, then it will be automatically set to maximum capacity of 128GB. Additionally, also the “SetMax” command will be disabled with it, so it is not even possible to set the drive back to its original capacity.

Allerdings weist gleich im nächsten Post jemand auf das Tools MHDD vom HDD Guru hin und vermute das man die maximum capacity damit wieder zurück stellen kann. Und genau damit hat es dann auch ohne Probleme funktioniert.

Herzlichen Dank liebe Freunde von Maxtor. Wenn jemand Interesse an den Rahmen hat kann er sie gegen Versandkosten Erstattung gerne haben.

Display Beleuchtung meiner Canon Powershot G5 Defekt?

Dienstag, 20. Juni 2006

Von einem Tag auf den anderen ohne jede Vorwarnung ging die Display Beleuchtung meiner Powershot G5 nicht mehr. Klar die Kamera ist drei Jahre alt (= keine Garantie mehr) da kann sie ja mal kaputt gehen. Das haben die von Canon sich schön ausgedacht. Kennt man ja eigentlich schon. Normaler weg wäre jetzt: Einschicken, lange Zeit keine Kamera haben, Viel Geld für Versand und Reparatur bezahlen und wenn man Glück hat ist dann nichts anderes Kaputt (Wie bei dem Canon Drucker bei uns in der Firma).

Ich also einfach das Display auf geschraubt (Ging ganz einfach. Sind vier gut sichtbare kleine Schrauben [Lob]). Und das erste was ich sehe ist ein auf gelötetes Flachbandkabel an dem sich ein Lötpunkt gelöst hat. Lötpunkt also flux wieder angelötet und Display geht wieder.

Schön wenn es immer so einfach wäre. Die unschärfe im Bild kommt übrigens durch den Spiegel. Sonst ist die Kamera ganz ok. Bis auf die relativ lange Auslöseverzögerung.