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Archiv für die Kategorie ‘fail’

Clean Install

Montag, 02. November 2009

Nach dem mir die Tage meine Festplatte im Macbook gestorben ist (2,5 Jahr alt) habe ich trotz Backup die Gelegenheit genutzt und einen Neuanfang gemacht. Das muß halt manchmal sein um den ganzen alten Scheiß los zu werden der sich immer so ansammelt.

Damit das beim nächsten Mal noch schneller geht schreibe ich (mir) hier mal auf welche Software ich benötige und welche anderen Punkte noch angepasst werden müssen damit ich wie gewohnt arbeiten kann.

Ich habe mich bei der neuen Platten übrigens auf-gut-Glück für die Western Digital WD3200BEVT 320 GB Scorpio Blue entschieden. Mein erster Eindruck ist das die deutlich lauter ist als das originale (160GB) Device. Auch überträgt sie etwas mehr Schwingungen auf das Laptop Gehäuse.

Normalerweise kann man bei der Installation alle alten Einstellungen aus einem Time Maschine Backup übernehmen. Das hatte ich allerdings nicht auf einer externen Platte sondern auf dem Fileserver. Dieses Backup hätte ich mir erst auf eine Platte kopieren müssen da es eigentlich nicht vorgesehen ist das Time Maschine auf eine SMB-Freigabe sichert. Also habe ich eine normale Installation durchgeführt und anschließen aus dem Backup nur einen Teil des User Ordners geholt.

Ich habe nach der Installation folgende Schritte ausgeführt.

  • SSH aktiviert (Kontrollfeld Shared).
  • Meinen ssh-key für root und den normalen Benutzer installiert.
  • Apple Software Updates installiert.
  • default Login Background geändert

defaults write /Library/Preferences/com.apple.loginwindow DesktopPicture /Library/Desktop\ Pictures/Solid\ Colors/Solid\ Gray\ Medium.png

  • Das RootCA von cacert.org im Schlüsselbund abgelegt und als vertrauenswürdig erklärt.
  • Einige App’s vom iPhone zurück auf den Mac übertragen (rechts Klick auf das Gerät und dann Einkäufe übertragen auswählen).

Und dann folgende Software installiert.

Fertigungstoleranzen beim iPhone 3GS

Dienstag, 30. Juni 2009

Im direkten Vergleich eines iPhone 2G mit einem 3GS fällt die wesentlich schlechte Verarbeitung des neuen Gerätes auf.

Zwischen dem Display Glas und dem Chrom Rahmen  des alten 2G ist so gut wie kein Zwischenraum. Beim 3GS ist ein Spalt von einem Millimeter hinter dem eine Gummidichtung zu sehen ist. Bei einigen Geräten ist das Display leicht schief eingebaut. Der Chrom Rahmen ragt auf der rechten Seite ca. 0,5mm vor das Glas. Beim entsperren ist das mit dem Finger sehr deutlich zu spüren. Beim alten Gerät steht das Glas ringsherum gleichmäßig über.

Am unteren Rand des Chrom Ramens ist auch ein leichter Überstand (0,1mm)  zu spüren. Das neuen Gerät fühlt sich irgendwie kratzbürstig an. Man ist versucht das Gehäuse vor der Inbetriebnahme mit Schmirgelpapier zu bearbeiten um die Kanten zu glätten.

Auch alle anderen Öffnungen des neuen Gerätes fühlen sich nicht so angenehm an wie beim dem 2G. Die Öffnung des Dock Connector kann als richtig scharfkantig bezeichnet werden. Genauso bleibt der Finger an der Lautstärke Wippe sowie dem Stumm Schalter hängen. Nun kann ich auch verstehen wie so Tim Pritlove immer wieder beklagt hat das er sein Telefon versehentlich stumm schaltet. Beim 2G konnte das nicht passieren.

Die Aluminium Rückseite des 2G fühlt sich wesentlich angenehmer an als das Kunststoff Gehäuse der 3G/3GS Geräte. Das Alu ist angenehm kühl, leicht rau und trotzdem gleiten die Finger samtig über die Fläche. Der Kunststoff fühlt sich warm und klebrig an.

Wie auch schon berichtet wurde ist das Display der neuen Geräte gelblicher (wärmer) was aber eigentlich nicht wirklich stört. Auf voller Helligkeit ist das 3GS trotz wärmerer Farben wesentlich heller.

Während das alte Gerät fast einem Handschmeichler glich das man wirklich gerne in die Hand genommen hat spielen bei dem 3GS wohl eher die inneren Werte (und der höheren Gewinn für den Hersteller) eine Rolle.

Username für Nortel Ethernet Routing Switch Baystack 5510

Freitag, 06. März 2009

Bei dem Nortel Ethernet Routing Switch Baystack 5510 kann man über das Webinterface ein Passwort für den Web und den Telnet Zugang setzen. Genauer gesagt kann man zwei Passworte setzen. Ein read-only und ein read-write Passwort. Von einem Usernamen ist hier (im Webinterface) aber keine Rede.

Hat man nun ein Passwort gesetzt fliegt man aus dem Webinterface und wird nach einem Passwort und nach einem Usernamen gefragt. Zum glück war ich gleichzeitig noch per Telnet auf dem Switch so das ich das Passwort erstmal wieder löschen konnte.

Eine intensive Webrecherche brachte erstmal keine Erkenntnisse. Kurz bevor ich als nächstes an den Hersteller herangetreten wäre habe ich in dem Menu-Interface in dem man per Telnet landet den Punkt Command Line Interface gefunden. Hier bekommt man mit show cli password folgende Ausgabe:

Access Login     Password
—— ——— ——————
RWA    RWA       ***************
RW     RW        ***************
RO     RO        ***************

In der Spalte Login findet man die Usernamen die man beim Login in das Webinterface benötigt.

Xen und Bonding unter Lenny immer noch nicht gefixt

Dienstag, 03. März 2009

Wie ich schon mal geschrieben habe funktioniert unter Debian Xen und Bonding nicht da das Xen Netzwerk Script nicht mit dem Bond-Interface umgehen kann. Eigentlich hatte ich gedacht das sie diesen offensichtlichen Fehler unter Lenny gefixt haben. Bin ich denn der einzige der auf seinen Xen Servern Bonding verwendet?

Hier gibt es den neuen Patch

eBay ist tot!

Montag, 19. Januar 2009

Sowas von tot! Ich habe mir drei Telefone bei eBay bestellt. Alles ISDN Telefone. Alle nicht mehr als 10 Euro. Bei allen stand ganz groß ISDN Telefon bei. Soweit so gut.

Das erste Telefon kam nach 2 Tagen an. Das ging super schnell. Das Telefon ist top. Sehr gut erhaltenes Siemens Profiset. Nicht schmutzig. Es stinkt nicht nach Rauch und es ist auch wirklich ein ISDN Telefon. Ran an die Fritzbox und los. Plug and Play. Mit Display auf dem im idle Zustand die Uhrzeit angezeigt wird und ohne das es Strom vom NTBA braucht.

Das zweite Telefon kam nach 4 Tagen an. Es ist so ein Siemens Telefon das unsere Systemtelefonen (hicom/hipath) sehr ähnlich ist. Nach dem Anschließen und nach dem auf dem Display nicht zu sehen ist tritt Ernüchterung ein. Test weise schließe ich es an die Hipath und das Display erleuchtet zu ganzer Pracht. Nur blöd das ich das Telefon zu Hause an die Fritzbox anschließen wollte. In der Beschreibung auf eBay steht auch etwas von Systemtelefon. Aber erst weiter unten. Ganz oben in der Überschrift steht ISDN Telefon. Der Käufer ist uneinsichtig und reagiert fast etwas pampig auf meine Frage ob wir den Kauf nicht rückgängig machen können. Er behauptet sogar das diese Telefon ein ISDN Telefon sei. Das könne mir jeder der etwas davon verstehen würde bestätigen. Bin also selber schuld. Hätte eben vor dem Kauf Nachfragen sollen.

Das dritte Telefon kommt etwas verspätet fast eine Woche nach Telefon eins an (sie wurden alle am selben Tag bezahlt). Es ist optisch auch das gleiche Modell wie bei Telefon eins. Nur das es auf den Namen Euroset 815 hört und in einem viel schlechteren Gesamtzustand ist (z.B. stinkt es nach Rauch). Laut Google ist es ein Analogtelefon was dann auch ein Test bestätigt. Klar stand das auch wieder in der Beschreibung und die Google Suche hätte ich auch vorher machen können. Aber wenn in der Überschrift ISDN Telefon steht erwartet man das man ein ISDN Telefon bekommt oder? Hinzu kommt noch das der Hörer defekt ist und man nichts hört (Hörer von anderem Telefon funktioniert).

Es gebe zu das die Telefon relativ günstig waren. Ein Telefon ist top. Eins ist halt nur Analog was auch noch ok ist. Das dritte ist Schrott weil ich keine passende Telefonanalge habe und wir hier in der Firma noch hunderte von den alten Telefonen runstehen haben. Was ich aber nicht verstehe ist wie so 66% der eBay Verkäufer ein ISDN Telefon nicht von einem nicht ISDN Telefon unterscheiden können? Ist doch ganz einfach. Ein ISDN Telefon funktioniert an einem ISDN Ansachluss. Da gibt es kein vertun.

Bundeswirtschaftsministerium outet sich als inkompetent

Freitag, 12. Dezember 2008

Laut einem Heise Artikel will das Bundeswirtschaftsministerium bis 2018 alle deutschen Haushalte mit 50 MBit/s versorgen. Wenn man aber davon ausgeht das heutige Zugänge (16Mbit/s) ca. 250 mal schneller sind als vor 8 Jahren (64kBit/s) dann ist das eine Steigerung pro Jahr um ca. 3000%. Wenn man jetzt mal davon aus geht das wir die Steigerung einigermaßen gleichmäßig beibehalten wären das 2018 ca. 5000Mbit/s (5Gbit/s) die sie uns anbieten sollten. Wir bekommen also mal wieder nur 1% von dem angeboten was eigentlich nötig wäre um vernünftig zu arbeiten.

Selbst wenn ich mich oben verrechnet haben sollte. Schon heute gibt es  10Gbit Ethernet zu erschwinglichen Preisen. Reichen da die 5Gbit in zehn Jahren vielleicht auch schon gar nicht mehr aus?

Update:  Der Verband der Bürgernetzvereine unterstützt meine Meinung wie auch Heise berichtet.

iPhone Kalender mit externem CalDav Kalender synchronisieren

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Natürlich kann man seinen iPhone Kalender per mobile.me auf mehreren Rechnern synchronisieren. Aber will man persönliche Daten wirklich bei einem externen Dienstleister ablegen? Nein will man natürlich nicht. Deswegen betreibt man neben einem Mailserver auch einen Caldav Server. Hier kann man dann z.B. Sunbird oder Apple-iCal als Clients verwenden. Eigentlich sollte es dann auch kein Problem sein diesen Kalender per iTunes auf sein iPhone zu bekommen. Aber weit gefehlt.

Zwar lässt sich ein Remote Kalender auf das iPhone Syncen. Dieser lässt sich auf dem iPhone dann aber nicht mehr verändern. Also weder neue Einträge hinzufügen noch bestehende löschen. Auf dem iPhone sind nur lokale Kalender Veränderbar.

iCal kann zwar lokale Kalender veröffentlichen. Dabei schiebt es jede Änderung als ics Datei auf einen externen Server. Leider geht das nur mit einem Webdav und nicht mit einem Caldav Server und natürlich dann auch nur in eine Richtung.

Aktuell also noch eine unbefriedigende Lösung.

mobile.me unter MS Windows

Samstag, 29. November 2008

Die Windows Version von mobile.me ist laut Aussage von Apple nicht für den Firmen Einsatz geeignet. Zumindest unterstützt sie keinen Proxy Server für HTTPS.

Hallo, ich heiße Julian L.. Willkommen bei Apple!

Julian L.: Hallo Herr X!

Julian L.: Firmennetzwerk? Haben Sie einen Proxy-Server?

Herr X: ja.

Julian L.: Aaaah…. Okay :-) Also:

Herr X: Wo stelle ich den im mobileme-client ein?

Herr X: proxy ist natuerlich in windows aktiviert sonst koennten wir nicht chatten

Julian L.: Die Sache ist: Der MobileMe Client unterstützt leider (noch) keine Proxy Verbindungen

Julian L.: MobileMe: Die Synchronisierung mit einem Windows-Computer ist nicht möglich, wenn ein Proxy-Server im Netzwerk verwendet wird

Julian L.: jaaa….. Tut mir leid

Julian L.: Aber:

Julian L.: Um MobileMe dennoch in dem gewünschten Netzwerk zu verwenden, sollten Sie bitte Rücksprache mit dem zuständigen System- und Netzwerkadministrator halten. Da der Proxyserver Ports blockiert, die von MobileMe zur Synchronisierung verwendet werden, kann dieser durch eine spezielle Einstellung umkonfiguriert werden, sodass die entsprechenden Ports nur auf Ihrem Windows PC freigeschaltet sind. Eine Synchronisierung sollte dann kein Problem mehr darstellen.

Julian L.: Von Apple Softwareprodukten verwendete “typische” TCP- und UDP-Ports

Tja und da komme nun ich wieder ins Spiel :-)

teuto.net tritt Kunden zum Abschied noch mal kräftig in den Arsch

Donnerstag, 28. August 2008

Normalerweise läßt sich eine Domain zwischen zwei Domain-Providern übertragen ohne das die Erreichbarkeit unter der Zone vorhandener Dienste unterbrochen wird. Dazu konfiguriert man die neuen Nameserver genauso wie die alten und startet den KK Antrag. Die Denic (bei einer de Domain) ändert die NS Einträge auf ihren Nameservern und bis die alten (nun falschen) Daten aus dem Cache der Resolver verschunden sind gehen alle Anfragen noch an die alten Nameserver. Irgendwann veralten die gecachten Daten und die Resolver erfragen bei der Denic die aktuellen Nameserver. Ab da gehen die Anfragen an die neuen Nameserver. Wenn nun aber der alte Provider gleich nach der Bestätigung des KK Antrags die Zone des wechsel willigen Kunden von seinen Nameservern löscht ist die Domain so lange nicht erreichbar bis die TTL die Resolver zwingt die alten Daten aus dem Cache zu löschen. Da als TTL oft 24 Stunden eingestellt ist kann der Kunde nun 24 Stunden keine Mails empfangen und niemand kann auf seine Website zugreifen.
Und genau so ist es wohl gängige Praxis bei dem in Bielefeld ansässigen Provider teuto.net. Teuto.net tritt dem Kunden der seine Domain abzieht noch mal in den Arscht und sagt “Komm bloß nicht wieder. Wir haben es nicht nötig”.

Domain Webhoster Hosting Test nicht bestanden.
Da sage ich danke Teuto.net!

Albrecht DR 315 Internetradio

Donnerstag, 08. Mai 2008

ch hatte mir neulich das Webradio DR 315 von Alan/Albrecht bestellt.

Auf Webrauschen und anderen Seiten (auch bei Albrecht selbst) war von einem Webinterface die Rede. Darunter verstehe ich ein Webserver der auf dem Gerät läuft mit dessen Hilfe man Einstellungen machen kann. Albrecht sieht das anders. Ein Webinterface bei Albrecht ist eine Website eines externen Dienstleisters. Wenn es den mal nicht mehr gibt kannst du das Radio wegwerfen. Zudem braucht man immer Internetzugang. Im Lokalen Netz funktioniert es nicht. Es soll ja auch Leute geben die einen Radiosender im Intranet haben. Das Fake-Webinterface war also schon mal ein fetter Minuspunkt.

Dann läßt sich das Gerät nur mit einem WLAN verbinden wenn es danach auch gleich ins Internet (mit seinem externen Webinterface) kommunizieren kann. Wenn nicht (wie hier bei mir) gibt es nur eine nichts sagende Fehlermeldung. Zweiter fetter Minuspunkt.

Die Menüführung ist grauenhaft. Man verläuft sich regelrecht. Wäre nicht so wild wenn man ein Webinterface hätte. Aber bei dem externen Fake-Webinterface kann man nur Radiosender einstellen. Alles anderes (Netzwerk, Freigaben etc) muß man über das Mäusekino einhacken. Dritter fetter Minuspunkt.

Ok aber das Gerät hat ja auch UKW und DAB. Nur bei mir im Büro Empfange ich keinen DAB Sender und nur 2 UKW Sender. Und die auch noch schlecht. Jedes super billig Werbegeschenk-Radio kann das besser. Vierter fetter Minuspunkt.

Bei den Bedienelementen kann man von Qualität eigentlich nicht sprechen. Man ist foh wenn man sie nicht verwenden muß.

Hat man einen Webradio Sender gefunden macht das Gerät einen ganz guten Klang. Nach der Auswahl des Senders vergeht auch keine Ewigkeit bis man die ersten Klänge hört. Alles in allem ist das Radio aber nicht zu benutzen. Falsche Versprechungen (Webinterface), schlechte Bedienelemente und Fehler in der Software (WLAN geht erst wenn auch Internetverbindung steht) machen das Gerät unbenutzbar.

Ich habe es also gleich an Albrecht zurück geschickt. Geld gab es auch unproblematisch wieder zurück. Nur das Rückporto gab es erst auf extra Nachfrage.