02. November 2009
Nach dem mir die Tage meine Festplatte im Macbook gestorben ist (2,5 Jahr alt) habe ich trotz Backup die Gelegenheit genutzt und einen Neuanfang gemacht. Das muß halt manchmal sein um den ganzen alten Scheiß los zu werden der sich immer so ansammelt.
Damit das beim nächsten Mal noch schneller geht schreibe ich (mir) hier mal auf welche Software ich benötige und welche anderen Punkte noch angepasst werden müssen damit ich wie gewohnt arbeiten kann.
Ich habe mich bei der neuen Platten übrigens auf-gut-Glück für die Western Digital WD3200BEVT 320 GB Scorpio Blue entschieden. Mein erster Eindruck ist das die deutlich lauter ist als das originale (160GB) Device. Auch überträgt sie etwas mehr Schwingungen auf das Laptop Gehäuse.
Normalerweise kann man bei der Installation alle alten Einstellungen aus einem Time Maschine Backup übernehmen. Das hatte ich allerdings nicht auf einer externen Platte sondern auf dem Fileserver. Dieses Backup hätte ich mir erst auf eine Platte kopieren müssen da es eigentlich nicht vorgesehen ist das Time Maschine auf eine SMB-Freigabe sichert. Also habe ich eine normale Installation durchgeführt und anschließen aus dem Backup nur einen Teil des User Ordners geholt.
Ich habe nach der Installation folgende Schritte ausgeführt.
- SSH aktiviert (Kontrollfeld Shared).
- Meinen ssh-key für root und den normalen Benutzer installiert.
- Apple Software Updates installiert.
- default Login Background geändert
defaults write /Library/Preferences/com.apple.loginwindow DesktopPicture /Library/Desktop\ Pictures/Solid\ Colors/Solid\ Gray\ Medium.png
- Das RootCA von cacert.org im Schlüsselbund abgelegt und als vertrauenswürdig erklärt.
- Einige App’s vom iPhone zurück auf den Mac übertragen (rechts Klick auf das Gerät und dann Einkäufe übertragen auswählen).
Und dann folgende Software installiert.
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24. September 2009
Ich verwende das Dateisystem ZFS unter Opensolaris für einige Backup Server. Zusammen mit einem kleinen Shell Script macht ZFS hier einen hervorragenden Job. Was ich jetzt durch Snapshots erledige hat vorher Rsync mit Hardlinks gemacht (Siehe –link-dest). Das Löschen der Hardlink-”Snapshots” dauerte allerdings gerade bei vielen Files (Beispiel Mailserver) Stunden. Nach dem erste total verstörten XFS bin ich später wieder auf ext3 zurückgefallen.
Der Nachteil bei Opensolaris ist das nur sehr spezielle Hardware verwendet werden kann. Es gibt bei Sun eine Liste mit Konfigurationen die angeblich Funktionieren. Bei mir Funktioniert z.B. das Intel Board Intel DP35DPM das sechs Onboard SATA Ports besitzt oder der SAS Controller SAS3081E-R von LSI Logic. Der SAS Controller ist allerdings übermäßig teuer. Schöner wäre es wenn ich z.B. 3ware Controller verwenden könnte von denen ich hier noch einige liegen habe. Die werden durch Opensolaris aber nicht erkannt.
Deswegen habe ich mich jetzt doch durch gerungen es mal mit FreeBSD zu versuchen und bin positiv überrascht. Mein letzter Kontakt liegt einige Jahre zurück. In der Erinnerung hat die Installation Stunden gedauert da alle Ports lokal kompiliert werden mußten.
Inzwischen hat sich auch bei FreeBSD einiges getan. Die installation geht mindestens so schnell wie z.B. bei einem Debian Lenny. Dazu läd man sich von freebsd.org ein Minimal Image das gerade mal 20MB klein ist und installiert danach das System per FTP aus dem Netz (die FTP Server sind übrigens schon per IPv6 angebunden).
Es gibt ein vortreffliches deutsches (Online) Handbuch in dem neben der Installation auch viele ganz allgemeine Unix/Computer Themen beschrieben sind. Dazu empfehlen kann ich auch noch den CRE48 sowie den CRE49.
Will man unter FreeBSD das Filesystem ZFS verwenden sollte man mindestens 2GB Ram verwenden und eine 64Bit Version installieren. Andernfalls muß man den Kernel selbst kompilieren und einige andere Kernel-Speicher-Parameter anpassen. Was durchaus machbar ist man sich aber so sparen kann.
Auf einem neu installierten System ist die Paketverwaltung der wohl wichtigste Teil. Hier gab es bei Solaris auch einiges Auszusetzen. Bis ich dort alles installiert hatte das ich angenehm arbeiten konnte hat es eine Weile gedauert. Unter FreeBSD kann man mit pkg_add -r <portname> alle (?) FreeBSD Ports als Binary installieren. Das geht genauso einfach und schnell wie mit apt-get unter Debian. Die installieren Ports listet man mit pkg_info auf. pkg_info -L <portname-version> zeigt die in dem Port enthaltenen Files.
Nach der Installation von bash, emacs, nrpe, nagios-checks, postfix und samba konnte die ZFS Konfiguration begonnen werden die sich von der unter Solaris kaum unterscheidet.
Ich kann jedem der ZFS verwenden will nur zu FreeBSD raten. Gerade für Linux User ist FreeBSD näher als Solaris.
Update: Man sollte auf jeden Fall ein 8er Release verwenden. die 7er liefen bei mir trotz Kernel Anpassungen nicht stabil mit zfs. Weiterhin habe ich bei meinem Test System lausige Transferraten von ca. 7MB/s schreibend. Es muß sich noch raus stellen ob das an der Hardware oder an FreeBSD liegt. Was sehr gut funktioniert ist dieser (IB-169SK-B) Raidsonic Wechselrahmen bei dem man eine SATA Platte ohne Werkzeug wechseln kann. Damit können Backups dann einfach in einen Tresor ausgelagert werden. Der Plattenwechsel wird von dem 3Ware Controller ohne Probleme erkannt. Nach dem die neue Platte eingelegt wurde muß über das Webinterface nur ein Rescan angeworfen werden. Anschließend kann auf der neuen Platten ein zpool angelegt werden.
Tags: FreeBSD, ZFS
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30. Juni 2009
Im direkten Vergleich eines iPhone 2G mit einem 3GS fällt die wesentlich schlechte Verarbeitung des neuen Gerätes auf.
Zwischen dem Display Glas und dem Chrom Rahmen des alten 2G ist so gut wie kein Zwischenraum. Beim 3GS ist ein Spalt von einem Millimeter hinter dem eine Gummidichtung zu sehen ist. Bei einigen Geräten ist das Display leicht schief eingebaut. Der Chrom Rahmen ragt auf der rechten Seite ca. 0,5mm vor das Glas. Beim entsperren ist das mit dem Finger sehr deutlich zu spüren. Beim alten Gerät steht das Glas ringsherum gleichmäßig über.
Am unteren Rand des Chrom Ramens ist auch ein leichter Überstand (0,1mm) zu spüren. Das neuen Gerät fühlt sich irgendwie kratzbürstig an. Man ist versucht das Gehäuse vor der Inbetriebnahme mit Schmirgelpapier zu bearbeiten um die Kanten zu glätten.
Auch alle anderen Öffnungen des neuen Gerätes fühlen sich nicht so angenehm an wie beim dem 2G. Die Öffnung des Dock Connector kann als richtig scharfkantig bezeichnet werden. Genauso bleibt der Finger an der Lautstärke Wippe sowie dem Stumm Schalter hängen. Nun kann ich auch verstehen wie so Tim Pritlove immer wieder beklagt hat das er sein Telefon versehentlich stumm schaltet. Beim 2G konnte das nicht passieren.
Die Aluminium Rückseite des 2G fühlt sich wesentlich angenehmer an als das Kunststoff Gehäuse der 3G/3GS Geräte. Das Alu ist angenehm kühl, leicht rau und trotzdem gleiten die Finger samtig über die Fläche. Der Kunststoff fühlt sich warm und klebrig an.
Wie auch schon berichtet wurde ist das Display der neuen Geräte gelblicher (wärmer) was aber eigentlich nicht wirklich stört. Auf voller Helligkeit ist das 3GS trotz wärmerer Farben wesentlich heller.
Während das alte Gerät fast einem Handschmeichler glich das man wirklich gerne in die Hand genommen hat spielen bei dem 3GS wohl eher die inneren Werte (und der höheren Gewinn für den Hersteller) eine Rolle.
Tags: iphone
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23. Juni 2009
Seit dem 17.6.2009 gibt es offiziell das OS3.0 für das iPhone. Die neue Firmware beinhaltet dutzende neue Funktionen. Was die Kalender nutzung angeht können nun Caldav und iCal Kalender abonniert werden. Es ist sogar der schreibende Zugriff möglich.
Die einfachste Möglichkeit einen iCal Kalender zu abonnieren (z.B. einen Google Kalender) ist im Safari auf einen Link mit einer iCal Datei zu klicken. Danach öffnet sich ein Pop Fenster mit der Frage ob man den Kalender abonnieren möchte.
Manuell lassen sich neue Kalender unter Einstellungen/Mail, Kontakte, Kalender/Account hinzufügen/Andere bearbeiten. Hier hat man die Wahl zwischen Caldav und Abon. Kalender womit eine iCal URl gemeint ist.
Um einen Caldav Kalender zu abonnieren reicht es den Servernamen (oder IP Adresse) sowie Benutzer/Passwort anzugeben. Damit abonniert man den oder die Benutzer Kalender (Entspricht dem Pfad example.com/principals/users/myusername/). Um einen Gruppen Kalender zu abonnieren gibt man hinter der Domain noch /principals/groups/mygroupname/ an und abonniert damit alle Kalender dieser Gruppe.
In der Kalender Applikation kann man die Ansicht auf einen Kalender oder die Kalender eine Gruppe/Kategorie einschränken oder sich die Einträge aller Kalender anzeigen lassen.
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22. April 2009
Damit Webalizer die Logfile Reports auf deutsch erstellt (ja es gibt Leute die das wollen) installiert man das Debian Paket locales und stellt de_DE@euro als Standard ein (oder setzt LC_ALL vor dem Aufruf von Webalizer).
Webalizer V2.01-10 (Linux 2.6.18-6-xen-amd64) locale: C
Using logfile /var/log/apache2/access.log.1 (clf)
apt-get install locales
Webalizer V2.01-10 (Linux 2.6.18-6-xen-amd64) locale: de_DE@euro
Verwende Protokolldatei /var/log/apache2/access.log.1 (clf)
Tags: debian, locales, webalizer
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30. März 2009
Bei einem importiertem iPhone das man in Deutschland mit t-Mobile Simkarte betreibt gibt es in den Einstellungen nicht den Menü Punkt um die APN zu prüfen bzw. zu ändern. Hat man auf dem Gerät einen SSH Zugang geht man folgendermaßen vor.
Die Carrier Bundles die auch die APN’s enthalten findet man unter /System/Library/Carrier Bundles/TMobile_Germany.bundle. Zum editieren der plist Dateien benötigt man den Property List Editor der bei dem Xcode Paket dabei ist.
Damit der Menü Punkt angezeigt wird ist es nötig in der carrier.plist den Key AllowEDGEEditing (BOOL/Yes) hinzuzufügen. Danach ist in den Einstellungen unter Allgemein/Netzwerk ein Punkt “Mobiles Datennetzwerk” sichtbar.
Alternativ zu dem Property List Editor kann man auch das CLI Tool plutil (siehe plutil -h) nehmen.
Beispiel: plutil -convert xml1 carrier.plist
APN für t-Mobile ist internet.t-mobile (Benutzer t-mobile, Kennwort tm).
Tags: apn, iphone, t-mobile
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06. März 2009
Bei dem Nortel Ethernet Routing Switch Baystack 5510 kann man über das Webinterface ein Passwort für den Web und den Telnet Zugang setzen. Genauer gesagt kann man zwei Passworte setzen. Ein read-only und ein read-write Passwort. Von einem Usernamen ist hier (im Webinterface) aber keine Rede.
Hat man nun ein Passwort gesetzt fliegt man aus dem Webinterface und wird nach einem Passwort und nach einem Usernamen gefragt. Zum glück war ich gleichzeitig noch per Telnet auf dem Switch so das ich das Passwort erstmal wieder löschen konnte.
Eine intensive Webrecherche brachte erstmal keine Erkenntnisse. Kurz bevor ich als nächstes an den Hersteller herangetreten wäre habe ich in dem Menu-Interface in dem man per Telnet landet den Punkt Command Line Interface gefunden. Hier bekommt man mit show cli password folgende Ausgabe:
Access Login Password
—— ——— ——————
RWA RWA ***************
RW RW ***************
RO RO ***************
In der Spalte Login findet man die Usernamen die man beim Login in das Webinterface benötigt.
Tags: fail, nortel
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03. März 2009
Wie ich schon mal geschrieben habe funktioniert unter Debian Xen und Bonding nicht da das Xen Netzwerk Script nicht mit dem Bond-Interface umgehen kann. Eigentlich hatte ich gedacht das sie diesen offensichtlichen Fehler unter Lenny gefixt haben. Bin ich denn der einzige der auf seinen Xen Servern Bonding verwendet?
Hier gibt es den neuen Patch
Tags: bonding, xen
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16. Februar 2009
So. Zur Ehrenrettung der Firma eBay und allen Chinesen habe ich mir bei neuapple für nicht mal 5 Euro (incl. Versand von Hong Kong, China nach Mecklenburg, Germany) ein ipod Kabel bestellt. Eigentlich habe ich ja nicht damit gerechnet das es wirklich ankommen wird. Schon gar nicht nach der Pleite mit den drei ISDN Telefonen.
Als ich dann heute (7 Tage nach Angebotsende) den Briefumschlag im Kasten fand war ich doch etwas verdutzt. Das ging schneller als bei ISDN Telefon Nr.3!
Nach dem Auspacken gab es dann noch eine kurze Schrecksekunde als das Kabel nicht an das iPhone passen wollte. Ursache war das die Chinesen das Kabel falsch zusammen gebaut haben. Das Symbol auf dem Stecker zeigt nach hinten wenn das Kabel unten im iPhone steckt. Aber ansonsten funktioniert das Kabel tadellos.
Danke liebe Chinesen für dieses wunderbare Kabel!
Tags: ebay, iphone
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15. Februar 2009
Ich bin vor kurzem auf eine iPhone App gestoßen mit der man Webradio Streams nicht nur hören sondern auch aufnehmen kann. Bisher hatte ich immer die Radio App verwendet die allerdings einige Nachteile hatte und obwohl sie nicht kostenlos ist leider nicht mehr weiter entwickelt wird. Zum beispiel konnte man Favoriten nicht verändern (die Url oder die Beschreibung) und Ogg Streams konnten auch nicht wiedergegeben werden.
Mit FStream fallen diese Beschränkungen weg. Es werden neben MP3 auch Ogg und WMA Streams wiedergegeben so das man jetzt auch Live Chaosradio auf Fritz hören kann. Die Radiosender Favoriten lassen sich sogar bequem über ein Webinterface vom Rechner aus editieren. Über das Webinterface werden dann auch die Aufnahmen vom Telefon auf den Rechner übertragen. So silmpel das alles klingt so gut funktioniert es. Davon könnten sich einige Hardware-Webradios eine Scheibe abschneiden.
FStream in iTunes

Tags: iphone, radio
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